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Bernhard Sams, Gründungskanzler der Charlotte Fresenius Privatuniversität
27
Jan

Ein Epizentrum der Nachhaltigkeit

Diesen und weitere spannende Artikel lesen Sie online in der aktuellen Ausgabe des Magazins workflow.

Im Frühjahr 2023 starten die Studiengänge in der Charlotte Fresenius Privatuniversität. Ihr Schwerpunkt: Nachhaltigkeit. Gründungskanzler Bernhard Sams erklärt, warum das perfekt zur Seestadt passt.
 
Von Trixie Moradians
 
Herr Sams, die Charlotte Fresenius Privatuniversität (CFPU) ist die erste Privatuniversität mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit in Österreich. Warum haben Sie als Standort die Seestadt gewählt?
 
Es war ein spannender Diskurs, der diesbezüglich bei uns stattgefunden hat: Als Uni will man ja eigentlich in die City, schon allein wegen der Sichtbarkeit. Hier galt es zwischen der Innenstadtlage und der Nachhaltigkeit des Ortes abzuwägen. Es war klar, wenn wir uns ernst nehmen wollen, dann müssen wir in die Seestadt. Es ist genau das Umfeld, das zum Ausdruck bringt, was wir sind.
 
Inwiefern?
 
Wenn man im Thema Nachhaltigkeit zu Hause ist, beschäftigt man sich mit den unterschiedlichsten Facetten. Wir hören immer von der Klimadepression oder Klimafrustration. Diese Ausdrücke sind ein Spiegelbild der aktuellen gesellschaftlichen Stimmung. Das Konzept der Seestadt entspricht einer realisierbaren Hoffnung zur Klimawende: Sie ist eine nachhaltige, lebenswerte und zukunftsfähige Form der Stadt.
 
Was bedeutet nachhaltige Stadtentwicklung für die Wirtschaft?
 
Welchen Bereich man auch immer diesbezüglich angeht, er sollte letztlich selbsttragend sein und ohne Subventionen auskommen. Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zu vereinen, bedeutet daher das Zusammenleben neu zu denken. Der Mensch und die Natur müssen letztlich eine Einheit bilden. Die Seestadt versteht es, diese beiden Aspekte zu vereinen.
 
Ist die Seestadt auch als Forschungsobjekt interessant?
 
Wir sind ein Start-up mit einer großen Mutter im Hintergrund, der COGNOS Education GmbH. Wir haben Standorte in allen großen deutschen Städten und nun auch in Wien. Mit unserem neuen Institut in der aspern Seestadt sind wir Avantgarde, und wir möchten uns natürlich auch einbringen. Es ist wie Bioregionalismus: „Dort, wo du bist, schlage Wurzeln und sei wirksam.“ Für uns ist die Weiterentwicklung der Stadt sehr spannend, weil wir hier in ein offenes, werdendes Umfeld ziehen. Wir wollen ein aktiver, kreativer Teil der Seestadt werden. Die Seestadt ist für uns ein Reallabor, wo die Studierenden in ganz konkreten Bereichen, mit Unternehmen Forschung betreiben können. Das ist eine „Partnership Made in Heaven“. Hier wird all das umgesetzt, was wir den Studierenden theoretisch beibringen. Hier können wir direkte Feldforschung betreiben und experimentieren, aber auch sehen, was vielleicht nicht so gut funktioniert. Um die Anwendung der Theorie zu sehen, müssen wir hier nur aus dem Fenster blicken.
 
Und welche wirtschaftlichen Felder tun sich in diesem Zusammenhang auf?
 
Wir reden hier von einer erforderlicher Großtransformation. Davon sind Gesellschaft und Wirtschaft meilenweit entfernt. Mit unserer Transformationsforschung wollen wir den notwendigen Wandel hin zu einem nachhaltigeren Denken und Handeln aktiv vorantreiben. Dazu müssen wir eine den Menschen und seine Umwelt berücksichtigende Lebensform finden und lebenswerte Visionen bauen, die greifbar sind – so wie in der Seestadt. Hier wollen wir den Nachweis bringen, dass dies eine lebenswerte und zukunftsträchtige Alternative ist.
 
Was erwarten Sie von der Vernetzung mit den unterschiedlichen Institutionen in der Smart City Seestadt?
 
Vernetzen ist für uns lebendiger Diskurs mit allen relevanten Stakeholdern. Unsere Institution trägt diese neuen Ansätze nach draußen. Wir wollen für unsere Stakeholder ein wichtiger Partner mit Know-how, Herz und Begeisterung sein. Auch wenn wir nie zu 100 Prozent alle Menschen erreichen können, werden unsere Netzwerke wachsen. Dabei bildet die Seestadt das Epizentrum, von wo aus alle Ideen zum Thema Nachhaltigkeit immer weitere Wurzeln schlagen werden. Das ist ein bisschen vergleichbar mit den guten Vorsätzen, die man an Silvester trifft. Wenn man sich vornimmt, seine Lebensgewohnheiten zu verändern, gesünder zu leben, mehr Sport zu treiben, braucht man als erstes „Mittäter“, die einen dabei unterstützen. Wenn man nur Couch-Potatoes als Freunde hat, dann wird es schwer, die alten Gewohnheiten durch neue zu ersetzen. Man braucht also Menschen, die diese Werte schon leben und diese Energie weitergeben. Es geht um den Spirit, der in einer Gemeinschaft herrscht. Der ist wichtig, um erfolgreich die Widerstände, die es bei Veränderungen gibt, aufzulösen. Daher kann die Großtransformation nur funktionieren, wenn man die Gemeinschaft von Gleichdenkenden sucht, die sich wechselseitig die Kraft und den Drive dafür geben. Ich halte dies neben den Gesetzen und Regularien zur Umsetzung der Nachhaltigkeitskriterien für einen mindestens ebenso wichtigen Erfolgsfaktor.
 
Wann starten die Studiengänge?
 
Wir starten im Sommersemester 2023 mit den nachhaltigkeitsorientierten Bachelorstudiengängen Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie. Unser USP als Privatuniversität ist Wertschätzung, wobei das Hauptaugenmerk auf dem Individuum liegt. Das ist eben nur auf einer kleinen Uni möglich. Außerdem führen wir computerbasierte Kompetenzanalysen und regelmäßige Entwicklungsgespräche durch. Wir bieten den Studierenden eigene Vertrauensprofessoren und viele weitere Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung an. Wir haben den Anspruch auf Impact, auf reale Wirkung, dafür ist nicht nur Wissen, sondern auch eine wirkungsvolle Persönlichkeit vonnöten.

Jetzt informieren. Alle Angebote und Anmeldemöglichkeiten zur Charlotte Fresenius Privatuniversität unter www.charlotte-fresenius-uni.at

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23
Jan

In den Medien: Die städtische Energieversorgung der Zukunft

In der aktuellen Podcast-Reihe der Presse dreht sich alles um klimafitte Stadtentwicklung. In der neuesten Folge werden die Seestadt und der Einsatz von smarten Strategien und Technologien zur Optimierung des Energieverbrauchs beleuchtet. Wie können Städte unabhängig von fossiler Energie werden und welche Rolle spielen dabei neue Technologien der Versorgung wie die Geothermie? Am Beispiel der Seestadt können viele Erkenntnisse für die Herausforderungen der Wiener Energieversorgung getroffen werden.
 
Robert Grüneis, Vorstand der Wien 3420, und Ute Schaller, Gruppenleiterin des Kompetenzzentrums Soziale und Kulturelle Infrastruktur sowie Nachhaltigkeit im Hochbau der Magistratsdirektion Bauten und Technik der Stadt Wien, teilen in der zweiten Folge der Podcast-Reihe ihre Expertise und erzählen Spannendes rund um Stadtentwicklung und die Energieversorgung der Zukunft.

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Menschen arbeiten in einer Holzwerkstatt an Möbel.
16
Jan

Unternehmen des Monats: der Verein greenlab

Wir freuen uns, Ihnen das Unternehmen des Monats für Jänner vorzustellen: der Verein greenlab!
Der gemeinnützige Verein arbeitet mit Jugendlichen an Holzelementen für den Freiraum und pflegt öffentliche Grünflächen. Den Jugendlichen soll durch die Arbeit bei greenlab der Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert werden.

Was bieten Sie Ihren Kund*innen mit Ihrem Unternehmen? 

greenlab bietet hochwertig, individuell angefertigte Holzmöbel für den Freiraum. Das können zum Beispiel Sitzelemente, Stege, Plattformen und Hochbeete sein.
Meistens bauen wir für öffentliche AuftraggeberInnen wie die Wien 3420, das Stadtgartenamt, Schulen oder Kindergärten, vereinzelt auch für Baugruppen oder Private. Und seit heuer bieten wir auch Bauworkshops. Zum Beispiel haben wir gemeinsam mit Schulkindern die Holzmöbel im Lesegarten von WienXtra/Bücherei Seestadt gebaut.

Was ist das Besondere an Ihrem Angebot?

greenlab ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Motto „Gemeinsam bauen wir Soziale Landschaft“. Unsere Produkte haben soziale Wirkung: Sie werden von jungen Erwachsenen gebaut, die es schwer haben, einen Arbeitsplatz zu finden. Bei greenlab bekommen Sie einen temporären Arbeitsplatz, können Arbeitserfahrung sammeln, ihre praktischen Fähigkeiten trainieren und Selbstvertrauen in ihr Können gewinnen. Das Ziel ist, dass sie es danach leichter haben, einen dauerhaften Job zu finden. Jeder Auftrag hilft uns also in den Bemühungen, junge Menschen bei Einstieg in die Arbeitswelt zu unterstützen.

Warum haben Sie die Seestadt als Unternehmensstandort ausgewählt?

Die Seestadt ist ein einzigartiger Ort, wo man der Stadt sprichwörtlich beim Wachsen zusehen – und einen Teil beitragen kann. Deswegen sind wir heuer schon das 10. Jahr hier! Wir in dieser Zeit viele Projekte in der Seestadt umgesetzt, wie den Steg am Nordufer, die Stege beim Gedenkwald, die Sitzelemente entlang des Sees und am Eventplatz und die BMX-Bahn beim Madame-D’Ora-Park.

Was würden Sie anderen Unternehmen über die Seestadt erzählen?

Es ist eine schöne Mischung aus urban und ländlich… der See, nahe Grünräume und dann doch schon ein bisschen Stadt, die auch zunehmen wächst. Ein interessanter Ort, wo man schnell persönliche Verbindungen knüpft.
 

Kontaktdaten 

greenlab – Gemeinsam bauen wir Soziale Landschaft (gemeinnütziger Verein)
Unsere Werkstatt: Ilse-Arlt-Str. 39/1, 1220 Wien
W: www.greenlab.wien

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Gerhard Schuster und Robert Grüneis, Management-Team der Wien 3420 aspern Development AG
16
Jan

Entwicklungsgesellschaft für aspern Seestadt holt Energie-Experten in den Vorstand

CEO Gerhard Schuster und Robert Grüneis neues Management-Team der Wien 3420 aspern Development AG
 
Gerhard Schuster, seit 2014 Vorstandssprecher der Seestädter Entwicklungsgesellschaft, wurde mit Jänner 2023 in dieser Funktion wieder bestellt. Er verantwortet die Bereiche Finanzen, Recht, Vertrieb, Marketing, Kommunikation sowie Personal. Als neues Vorstandsmitglied wird Robert Grüneis ab sofort die Entwicklung der Seestadt mitprägen. Der Jurist und ausgewiesene Energie-Experte – zuletzt Co-Geschäftsführer der am Standort aspern Seestadt tätigen Aspern Smart City Research GmbH (ASCR) – übernimmt das Aufgabenfeld Produktentwicklung, Liegenschaftsverwaltung und Beteiligungen, Infrastruktur bzw. Baulogistik und -management.
 
 
„Ich möchte meinen Vorstandskollegen Alexander Kopecek und Heinrich Kugler in meinem Namen und im Namen des gesamten Teams der Wien 3420 für ihr großes Engagement, ihre langjährige vorausschauende Arbeit sowie besondere Expertise danken und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit in einer neuen Konstellation. Gemeinsam haben wir eine sehr prägende Entwicklungsetappe in aspern Seestadt vorangetrieben und die Weichen für die Zukunft gut gestellt“, betont CEO Gerhard Schuster. Alexander Kopecek, bis Ende 2022 im Vorstand der Wien 3420 für Finanzen und Recht zuständig, wechselt in die Funktion des Prokuristen. Der bisherige Planungs- und Infrastrukturvorstand Heinrich Kugler ist weiterhin als Konsulent für die Seestadt tätig und betreibt schwerpunktmäßig Projekte im Bereich Produktentwicklung.
 
Angesichts großer globaler Herausforderungen sieht es Schuster als zentrale Aufgabe der Wien 3420 an, die Seestadt weiter in Richtung eines besonders nachhaltigen, zukunftsfitten und resilienten Ortes zum Leben und Arbeiten zu steuern: „Deshalb freue mich sehr über das fortgesetzte Vertrauen der Eigentümer und die in Zukunft noch engere Zusammenarbeit mit Robert Grüneis, dessen breite Erfahrung in der Energieforschung und -wirtschaft für die weitere Standortentwicklung sehr wertvoll sein wird.“
 
„Nach über fünf Jahren Managementtätigkeit in der ASCR, die mit ihren in der Seestadt gewonnenen Erkenntnissen an vorderster Front der internationalen Energieforschung steht, freue ich mich sehr, gemeinsam mit dem hervorragenden Team der Wien 3420 die Strategien eines der größten und ambitioniertesten Stadtentwicklungsprojekte Europas weiter zu entwickeln“, ergänzt Robert Grüneis, der als einen seiner Schwerpunkte den Themenkomplex Smart City und Digitalisierung sieht.
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16
Jan

In den Medien: Wie die 15-Minuten-Stadt Sehnsuchtsort und Klimaschutz zusammenbringt

Die Seestadt wächst nach und nach zu einem neuen regionalen Zentrum der Donaustadt heran. So sieht es der STEP – der Stadtentwicklungsplan von Wien – vor. Teil ihrer Entwicklungsstrategie sind die kurzen Wege einer „15-Minuten-Stadt“ und die ausgezeichnete Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Aber als Entwickler der Seestadt kümmern wir uns nicht nur um den Klimaschutz, sondern auch um die Lebensqualität in einem attraktiven Stadtteil.  
 
In der ersten Folge einer dreiteiligen Podcast-Serie der Presse zur klimafitten Stadtentwicklung geben der Wien 3420-CEO Gerhard Schuster und der Vorsitzende des Seestädter Qualitätsbeirats, der Architekt und Stadtplaner Andreas Kleboth, Einblicke in die Seestadt-Planungen.
 
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Lakefirst Coworking in der Seestadt
13
Jan

Gemeinsam produktiv sein

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Die Coworking Spaces in der Seestadt sind mehr als nur Arbeitsplätze. Hier wird genetzwerkt, entwickelt, organisiert.

Von Thea Stein

Ob Freelancer, Einzelunternehmer oder Angestellte mit Home-Office-Tagen: Viele von ihnen schätzen es, nicht daheim im stillen Kämmerlein oder in einem teuer gemieteten Einzelbüro zu sitzen, sondern Coworking Spaces zu nutzen. Ob dabei der Wunsch sich auszutauschen im Vordergrund steht, die Büroinfrastruktur und schnelles Internet oder einfach nur der Arbeitsplatz außerhalb der eigenen vier Wände locken, immer mehr flexible Gemeinschaftsbüros ermöglichen dies. Und in Zeiten, in denen man durch die Pandemie die Nähe des Arbeitsplatzes zur Wohnung schätzen gelernt hat, denken noch mehr Menschen über Coworking nach als zuvor. Auch größere Unternehmen suchen oft händeringend nach top ausgestatteten Räumen für temporäre Team-Projekte. In der Seestadt gibt es mit Lake1st, andys und Seestern Aspern inzwischen drei Anbieter mit unterschiedlichen Konzepten. Was sie eint? Top-Noten in Sachen Nachhaltigkeit, viel Atmosphäre und die Einsicht, dass der Standort und ihr Business von Kooperation mehr profitieren als von Konkurrenzkampf. Im lokalen Unternehmensnetzwerk ziehen sie alle an einem Strang.

Gemeinsame Veranstaltungen. Lake1st ist in die Baugruppe Seeparq eingebettet und liegt kaum drei Gehminuten von der U2-Station Seestadt entfernt am Eva-Maria-Mazzucco-Platz – nur einen Steinwurf vom Seepark und See – mehr als neun Hektar beste Naherholung. Auf rund 1000 Quadratmetern findet man Open Spaces ebenso wie unterschiedlich große, private Räume. Insgesamt bietet das 2021 eröffnete Lake1st heute rund 120 Arbeitsplätze. Hinzu kommen Meeting-Räume und ein Veranstaltungssaal. Buchbar ist, was gebraucht wird: von wenigen Stunden im Flex-Space-Modell bis zu 24/7. Auch Externe können sich für Workshops einmieten. „Wer zu uns kommt, schätzt diese Flexibilität ebenso wie die Ausstattungsqualität. Wir bieten Frischluft in allen Büros in einem sommers und winters angenehmen Passivhaus mit attraktiven Terrassen, die auf unseren hauseigenen Ökoschwimmteich im Garten schauen“, beschreibt Betreiber und Entwickler Fritz Oettl. Auch Monika Lauscher ist unter den Nutzerinnendes Lake1st: „Ich finde es schön, selbstständig zu sein, aber nicht den ganzen Tag allein zu arbeiten. Ein gemeinsames Mittagessen oder die Kaffeepause schätze ich ebenso wie die Möglichkeit, jemanden zu fragen, wenn ich mal wo anstehe. Ich finde hier oft jemanden, der mir weiterhelfen kann.“ In den Pausen kommt sie gern in die große Lounge oder die Küche mit Blick auf die frisch begrünte Fußgängerzone im Quartier. „Ich mag, dass nur mein Business-Ich hier ist und dieses nicht mit dem Privaten vermischt wird. Ich genieße es, ins Büro zu gehen, um ungestört zu arbeiten, aber nah an meinem Zuhause zu sein. Für mich ist es das Beste aus zwei Welten.“ Die Betreiber des Lake1st fördern den Austausch von Unternehmern aus der näheren Umgebung. So gab es bereits Afterwork-Treffen, wo Business und Bier gut zusammenpassten, jetzt wird die gemeinsame Weihnachtsfeier geplant. Auch Kulturveranstaltungen fanden bereits statt und als man die Bilder ukrainischer Künstlerinnen und Künstler nicht nur im Haus aufbewahrte sondern auch begeistert aufhängte, kam die Idee einer Lake1st Pop-up-Galerie. Die Eventräume können zum Nachbarschaftstarif auch für Kindergeburtstage oder Feiern gemietet werden. Kürzlich nahmen einige Coworker aus dem Lake1st gemeinsam an der „Was hackelst du“-Tour teil, die Jugendliche bei der Berufsorientierung unterstützen soll. Vielleicht waren ja zukünftige Nachbarn dabei?

Im Verein arbeiten. Auf familiär und flexibel setzt der Seestern Aspern, eine Bürogemeinschaft von mehreren EPU und Kleinunternehmern. Diese ist vereinsbasiert, nicht gewinnorientiert organisiert und hat aktuell neben einem privaten Büro neun Plätze sowie Küche, Besprechungs- und Multifunktionsraum. Von den Schreibtischen sind aktuell noch wenige frei. Die Mieter haben rund um die Uhr Zutritt: „Wir haben unterschiedliche Pakete, von der bloßen Firmen-Postadresse bis zum Schreibtisch für sich allein rund um die Uhr samt Schließfach. Die meisten teilen sich den Tisch mit einem Zweiten, dabei können beide 30 Stunden pro Woche hier arbeiten – und wir unterstützen auch bei der Organisation“, sagt Roland Genewein vom Seestern. „Weil wir kleiner sind, sind wir auch besonders flexibel.“ Die Ursprungsidee der Betreiber, die alles ehrenamtlich machen, war es, Wohnen und Arbeiten ideal zu verbinden. So sind im Seestern die meisten Nutzer aus der nächsten Umgebung. Keine zwei Gehminuten entfernt sind der beliebte Hannah-Arendt-Park und die Einkaufsstraße und damit Schulen, Kindergärten und mehrere gemütliche Lokale zum Entspannen.
 
Neuzugang. Der jüngste Anbieter für Coworking in der Seestadt ist eine „Filiale“ von andys, an sechs Standorten in Wien und einem in St. Pölten vertreten. Andys im HoHo Wien, dem zweithöchsten Holzhochhaus der Welt direkt am Seepark, wurde im September eröffnet. Auf aktuell 600 Quadratmetern Bürofläche findet man Einzelarbeitsplätze, eine Meeting-Event-Zone und Veranstaltungsräume. Durch den Innenausbau mit heimischer Fichte und die elegante Einrichtung besticht andys mit einer außergewöhnlichen Arbeitsatmosphäre. Das Fitnessstudio Gate 9 Health Club im Haus ist ein zusätzliches Goodie. Theoretisch kann man, wenn man sich einmal eingebucht hat, in allen Standorten einen Schreibtisch flexibel nutzen. Die meisten User entscheiden sich jedoch für eines der Büros, so Marcus Weixelberger von andys. Vom stundenweisen Einmieten und Zehnerblock bis zum eigenen Raum ist alles möglich, Snacks, Getränke und die Nutzung des Meeting-Raums sind inkludiert. Durch die Nähe zur U-Bahn-Station möchte man, so Weixelberger, nicht ausschließlich User aus der Seestadt ansprechen: „Wir möchten ein Umdenken anstoßen: Nicht, dass man vom Grünen zum Arbeiten in die Stadt fährt, sondern dass man aus den inneren Bezirken dorthin fährt, wo das Naherholungsgebiet buchstäblich vor der Tür ist. Denn in dieser Atmosphäre und mit Blick auf den See lässt es sich bestimmt viel produktiver arbeiten als anderswo.“


Lake1st. Arbeiten mit höchstem Wohlfühlfaktor. Eva-Maria-Mazzucco-Platz 2, 1220 Wien
 
andys. 600 Quadratmeter Bürofläche am See. Janis-Joplin-Promenade 26, 1220 Wien
 
Seestern Aspern. Coworking im Verein. Gisela-Legath-Gasse 5/1, 1220 Wien
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die Unternehmer*innen der Seestadt sitzen in einem Sesselkreis und unterhalten sich miteinander
10
Jan

Vernetzungstreffen für Unternehmer*innen

In der Seestadt vernetzen sich nicht nur die Bewohner*innen – auch die Unternehmer*innenschaft trifft sich regelmäßig und tauscht sich aus. Rahmengebend ist in vielen Fällen das Stadtteilmanagement, das im Bereich Unternehmensvernetzung eng mit dem Verein Gutes aus der Seestadt zusammenarbeitet. 

Sie sind Unternehmer*in und möchten bei den Vernetzungstreffen teilnehmen? Wenden Sie sich an Claudia Glawischnig-Hejtmanek.

Business Frühstück

Das nächste Business Frühstück findet am 12.01.2023, 9.30–11.00 Uhr bei andys.cc, Co-Working Space (Janis-Joplin-Promenade 26) statt. Teilnehmer*innen erwarten Einblicke in die Co-Working Räumlichkeiten und ein Kurzinput zum Thema „Ausfallmanagement“ (Was passiert, wenn ich ausfalle?). Darüber hinaus lernen sich die Teilnehmer*innen kennen und tauschen sich aus. ANMELDUNG unter: claudia.glawischnig@meine.seestadt.info

Special Afterwork Meetup im Lakefirst

Das Afterwork Meetup findet am 17.01.2022, 16.30–18.30 Uhr im Lakefirst statt (Eva-Maria-Mazzucco-Platz 2). Teilnehmer*innen erwartet ein Input zu "Selbstschutz Grundkurs": Inputs und Übungen zum Thema Selbstverteidigung von YU-Taekwondo. Miljan Maldizan freut sich, den Unternehmer*innen kostenlos Tipps, Übungen und Infos zu geben. Weitere Informationen im Kalender.
ANMELDUNG unter: claudia.glawischnig@meine.seestadt.info.
Eine Anmeldung ist erforderlich, da es die nötigen Platzressourcen braucht. In Sportkleidung kommen!

 

Stammtisch für Unternehmer*innen

Der Stammtisch für Unternehmer*innen findet bei Doris Trummer am 08.02.2023 um 18.30 Uhr statt (Sonnenallee 126/2). Wir stellen vor: „Reitsimulator“ in der Seestadt. Bei dieser Gelegenheit stellt Doris Trummer ihr Unternehmen vor und der Reitsimulator kann auch ausprobiert werden. Anschließend gibt es die Möglichkeit, sich mit anderen Betrieben aus der Seestadt auszutauschen. Doris Trummer und das Stadtteilmanagement sowie der Verein Gutes aus der Seestadt freut sich über Ihr Kommen. ANMELDUNG unter: claudia.glawischnig@meine.seestadt.info
 
Veranstaltung am: 12. Januar 2023
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05
Jan

In den Medien: Die Seestadt als Vorzeigeprojekt im Bereich Stadtentwicklung

Mit dem Anspruch, Stadtentwicklung neu zu denken, ist die Seestadt als eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas international bekannt geworden. Seit dem Beschluss des Masterplans im Jahr 2007 wurden große Teile der Vision bereits Wirklichkeit – und die Ziele immer wieder höher gesteckt.

In der neuen Folge des Podcasts Roadmap2050 gibt Gerhard Schuster, CEO der Wien 3420, Einblicke in den Entwicklungsprozess und die Strategien der Seestadt sowie deren internationale Rolle.
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Jürgen Smrz, Unternehmer für Sportevents
26
Dez

Ein Stadtteil in Bewegung

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Nicht nur die Gebäude und die Infrastruktur der Seestadt sind äußerst aktiv – sondern auch die Bewohner. Wir haben einen „sportlichen“ Spaziergang mit Jürgen Smrz gemacht, der sich als Unternehmer für Sportevents in der Seestadt etabliert hat.

Von Anna Gruber

Der Spaziergang startet ganz in der Nähe von Smrz' Wohnung – am Seebogen – gleich neben der Boulderbar Seestadt. Hier klettert auch seine Tochter, die jetzt neun ist, erzählt er. Die Boulderhalle selbst verfügt über rund 1400 Quadratmeter Kletterfläche, inklusive zwei Outdoorbereiche. Wie als kleiner Vorbote lockt auch unter der U-Bahn eine kleine Kletterwand mit ihren bunten Griffen. Überhaupt haben sich unter dem Dach der Schienen zahlreiche Bewegungsangebote angesammelt, an denen wir heute noch vorbei spazieren werden. Gleich daneben wartet ein Crossfit-Bereich mit Stangen in unterschiedlichen Höhen, ein Stück weiter hinten fordert ein Motorik-Parkour dazu heraus, zwischendurch einmal die eigene Geschicklichkeit unter die Lupe zu nehmen. Alles zusammen bildet den „Fitnesspark“ im Elinor-Ostrom-Park.

Zeigen, was die Seestadt kann. Smrz ist mit seinem Unternehmen Fairsports als Eventmanager im Sportbereich tätig, erzählt er, während wir Richtung Seepark spazieren. In der Seestadt betreut er den Seestadtlauf – für den Veranstalter ASKÖ kümmert er sich dabei um Genehmigungen, Streckenverlauf und Rennleitung. Der Lauf findet immer im September statt. „Voriges Jahr habe ich außerdem versucht, Veranstaltungen in die Seestadt zu bringen, ein bisschen Lobbying zu betreiben. Ich möchte den Leuten einfach zeigen, wie schön es hier ist“, so Smrz. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 2023 wird bereits zum zweiten Mal der Seestadt-Triathlon stattfinden, auch den X-Cross-Run hat er vom Prater in die Seestadt gelockt. „Beim ersten Triathlon dieses Jahr hatten wir mehr als 500 Teilnehmer, das war ein großer Erfolg für uns“, erzählt Smrz. Er ist ja selbst ein Belehrter, denn anfangs war er skeptisch, in die Seestadt zu ziehen. „Freunde von uns haben schon seit Beginn in der Seestadt gewohnt, im ersten Haus, das gebaut wurde – die waren immer begeistert. Mich hat schließlich die Wohnung überzeugt.“ Es ist eine Wohnung mit zwei Eingängen, für ihn und seine Frau, beide selbstständig, natürlich sehr praktisch.
Als es dann Zeit wird, eine größere Wohnung zu suchen, kommt schon kein anderer Standort mehr in Frage: „Ich bin mittlerweile einfach ein Seestädter“, erklärt er und lenkt den Blick nach links, wo wir inzwischen zu einem kleinen Fahrrad-Motorikpark gekommen sind, bei dem Kinder das Fahren über Straßenbahnschienen oder Speed-Ramps üben können und wo häufig kostenlose Radkurse stattfinden. Daneben steht auch ein Container, in dem man immer wieder Fahrräder testen kann – „das ist grenzgenial, so können die Kids zum Beispiel ausprobieren, ob sie schon ein größeres Rad brauchen.“
Auch für Ballsportarten ist gesorgt: ein Street-Soccer- und ein Basketballplatz (mit niedrigeren Körben für Kinder), gleich daneben jeweils Sitzgelegenheiten, bei denen sich Freunde oder Eltern zum Plaudern zusammenfinden können.

Fitte Mamas im Park. Beim Seestadt-Triathlon wird auch durch den namensgebenden See geschwommen, erzählt Smrz, als wir den Seepark erreichen – und auch von seinen ursprünglichen Bedenken, Mitte Mai hätte er noch zu kalt sein können. Wie bestellt wagen zwei Hartgesottene jetzt gerade den buchstäblichen Sprung ins kalte Wasser des Sees, unter reichlich Gelächter und Gepruste. „Während des Triathlons sind die Seestädter auf ihren Balkons gestanden und haben zugesehen, die Stimmung war super“, erzählt Smrz.
Im Hintergrund sehen wir ein paar Frauen mit Kinderwagen synchron in Bewegung – es ist der Mama-Fit-Kurs von Sonja Wolf. Als wir hinübergeschlendert sind, ist der Kurs bereits vorbei und Wolf plaudert noch mit einer „ihrer“ Mamas, dahinter, gut eingepackt im Kinderwagen, schläft ein Baby. Wolf ist selbstständig als lizensierte Mama-Fit-Trainerin, die Zusatzausbildung hat sie in ihrer zweiten Schwangerschaft 2018 gemacht: „Ich bin seit 2010 Fitness- und Personaltrainerin, wollte aber dann nicht mehr nur im Fitnesscenter arbeiten. Wegen meiner eigenen Schwangerschaft habe ich mich mit den Sportmöglichkeiten beschäftigt und bin so auf Mama Fit gestoßen – sechs Wochen vor der Geburt habe ich die Abschlussprüfung für die Ausbildung gemacht.“ Mama Fit ist ein offenes Kurssystem ohne Anmeldung. Ihre ersten Kurse hält Wolf also mit ihrem neun Wochen alten, persönlichen Trainingsbaby: „Ich hatte auch Vorbildwirkung: unsere Kurse sind immer im Freien, bei jedem Wetter – und ich habe gezeigt, dass das auch mit einem Baby geht, wenn man es gut einpackt.“ Bei Regen weicht man unter die U-Bahn aus. „Man muss ja mit dem Kind ohnehin an die frische Luft – und wir kombinieren das gleich.“
Mama Fit ist nicht das einzige Angebot für Frauen mit Kind: der Turnverein Seestadt organisiert die „Flotten Muttis“. Auch hier sind die Kinder immer mit dabei: Bei gemeinsamen Walking- und Laufrunden mit Laufbuggys durch die Seestadt und auch bei kurzen Gymnastikeinheiten, die zwischendurch gemacht werden und die darauf abgestimmt sind, was jede für die Fitness gerade besonders braucht.

Kampfsport, Bike-Café, Kicken. Über Maria-Tusch-Straße und Sonnenallee geht es weiter zum Yu-Taekwondo-Studio, wo jeder von Anfänger bis Schwarzgurt das richtige findet. Angeboten werden außerdem Selbstverteidigungs- und Selbstschutzkurse. Auch Freunde des Zweirades sind in dieser Nachbarschaft gut aufgehoben: United in Cycling hat hier seinen Stützpunkt, wo man Fahrräder und Zubehör erstehen oder sein Rad reparieren lassen kann. Gleich um die Ecke ist übrigens eines von mehreren Yogaangeboten der Seestadt, der Wild Hearts Yoga Club. Und natürlich Smrz' Lieblingssportstätte: Andi kickt.
„Ich habe bis ich 19 war sehr intensiv Fußball in einem Verein gespielt – und dann lange Zeit gar nicht“, erzählt Smrz. In einer Paparunde sei irgendwann die Idee aufgekommen, man könnte doch einmal gemeinsam kicken gehen – daraus hat sich ein montäglicher Fixtermin entwickelt. Nämlich bei Andi kickt, einer Sportanlage am Dach der Parkgarage des Seehub mit fünf Soccerplätzen, auf denen je acht bis zehn Spieler Platz finden. Teil der Anlage sind natürlich Umkleide, Dusche und eine Sportkantine sowie ein klimatisierter Clubraum, in denen auch Events stattfinden können. Die Leidenschaft für das runde Leder dürfte – zumindest phasenweise – in der Familie liegen, erzählt Smrz und auch dafür gibt es das passende Konzept: die Football School. Anders als bei einem Verein bietet sie Kurse und Camps an verschiedenen Standorten an. „Das war schon sehr praktisch für meine Tochter – dort konnte sie hineinschnuppern, ohne gleich Teil eines Vereins zu sein.“
Am Rückweg marschieren wir über den Wangari-Maathai-Platz wieder Richtung Seepark, wo im HoHo das Gate 9 angesiedelt ist, ein Fitness-Center mit „angenehmer Stimmung, motiviertem Personal und hochwertigen Geräten und Kursangebot“ wie es Smrz beschreibt.

Wachsendes Angebot. „Hier sollen in den nächsten Jahren mehrere Fußballplätze und eine Schwimmhalle hinkommen“, erklärt Smrz und macht eine ausholende Geste über die grüne Wiese, wo Sonnenallee und Seepromenade sich treffen. Das werde auch Schwimmvereine in die Seestadt bringen, glaubt Smrz, denn in Wien seien Bahnen oft heiß umkämpft. Hier, in der Eileen-Gray-Gasse bietet Soulbody Vienna Yoga an, ganz in der Nähe ist das Poledance-Studio Dance Moves by Lis. Ein Stückchen weiter ist ein sportliches Angebot, das Smrz lieber nicht zu Hause erwähnt – wohl wissend, dass seine Kinder sich sofort darauf stürzen würden: der Reitsimulator. Trainiert wird auf Douglas: der Pferdesimulator in Originalgröße ahmt Reaktionen und Bewegungen eines Pferdes naturgetreu nach, dabei werden die Bewegungen des Reiters genau gemessen und analysiert. So können Technik, Gewichtsverteilung und mehr auf dem Pferderücken perfektioniert werden. Douglas kann als Spring- und als Dressurpferd eingesetzt werden. Wer lieber auf echten Pferden sporteln möchte, findet in der Umgebung mehrere Möglichkeiten. Dafür müsste man die Seestadt verlassen – und damit beenden wir unseren Spaziergang.

Jürgen Smrz

Der Unternehmer ist mit seinen Fairsport Events auf Eventmanagement im Sportbereich spezialisiert. Selbst ist Smrz ehemaliger Triathlet und Ultra- Langstreckenläufer. Bei seinen Events legt er nicht nur Wert auf Qualität, sondern auch auf Nachhaltigkeit und Fairness.
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Creatives for Vienna
19
Dez

Wettbewerb: Creatives for Vienna

Sichern Sie sich 15.000 Euro für Ihr Projekt im Gewerbehof Seestadt

Die Wirtschaftsagentur Wien sucht im Rahmen des Wettbewerbs „Creatives for Vienna“ Konzepte für die Nutzung von Räumen, die die Palette an verfügbaren Raumtypen für die Kreativwirtschaft bereichern oder erweitern. Im Wettbewerb werden Nutzungskonzepte für konkrete Räume gesucht – auch für Räumlichkeiten im Gewerbehof Seestadt.

Die Gewinner*innen erhalten ein Preisgeld in der Höhe von 15.000 Euro.

„Creatives for Vienna“ richtet sich an Kreativschaffende, Raumbetreiber*innen und Raumunternehmer*innen. Einzelpersonen und kollaborative Zusammenschlüsse wie Initiativen, Vereine, Genossenschaften sowie Unternehmen können Nutzungskonzepte einreichen für
  • Räume, die bereits genutzt werden und
  • Räume, deren Nutzung in Planung oder Entwicklung ist.

Einreichungen sind noch bis 15. Februar 2023 möglich.

Informieren Sie sich auch online im Q&A zum Wettbewerb am 18. Jänner 2023.
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Eine Frau reitet auf einem Reitsimulator, sprich einem unechten Pferd.
16
Dez

Unternehmen des Monats: Reitsimulator Wien

Wir freuen uns, Ihnen das Unternehmen des Monats für November vorzustellen: den Reitsimulator Wien!
Mit diesem speziellen Angebot gewinnt die aspern Seestadt eine neue innovative Trainingsmöglichkeit für Reitende und Anfänger*innen.

Was bieten Sie Ihren Kund*innen mit Ihrem Unternehmen? 

Das Unternehmen bietet einen modernen Vielseitigkeits-Reitsimulator namens „eventing simulator“, der die Größe eines Warmblut-Pferdes hat und mit Sensoren am Kopf (Zügel), am Rücken und in der Beinlage ausgestattet ist.
Versierte Profireiter*innen können ebenso von ihm profitieren wie ambitionierte Freizeitreiter*innen. Aber auch Anfänger*innen können auf ihm unbesorgt ihre ersten Reiterfahrungen sammeln.

Was ist das Besondere an Ihrem Angebot? 

Neben Reiten ohne Pferd, werden in regelmäßigen Abständen Workshops zum Thema Körperkoordination, Reiten und Körpermobilität angeboten. Dafür stehen therapeutische Trainingshilfsmittel für Balance- und Mobilitätsübungen zur Verfügung.

Warum haben Sie aspern Seestadt als Unternehmensstandort ausgewählt? 

Weil es für diese sehr neuartige, innovative und moderne Trainingsmöglichkeit das perfekte Umfeld ist! Wunderbare Räumlichkeiten in einem aufstrebenden Stadtteil mit sehr guter Verkehrsanbindung durch die öffentlichen Verkehrsmittel. Das Projekt Seestadt für sich ist aus Sicht unseres Unternehmens ein einzigartiges, mit innovativen Ideen, die Moderne und Natur, Offenheit und Gemeinschaft, Wohnraum und Gewerbe, Technologie und Handwerk verbindet. Wir sind sehr gespannt, was hier noch alles umgesetzt und entstehen wird.

Was würden Sie anderen Unternehmen über aspern Seestadt erzählen? 

Allzu viel können wir noch nicht erzählen, da das Unternehmen im Vergleich zu anderen erst sehr kurz hier ist. Aber wir sind beeindruckt von den Bemühungen, die seitens des Stadtteilmanagements gemacht werden, um die Menschen der Seestadt einander näher zu bringen – Bewohner*innen und Gewerbetreibende und auch Gewerbetreibende untereinander. Das Projekt Seestadt selbst finde ich persönlich wirklich beeindruckend, die Gebäude- wie auch die Flächengestaltung. Auch wenn einige Dinge sich im Nachhinein als verbesserungswürdig herausgestellt haben, ist es ein schönes Gesamtbild. Ich genieße es jedes Mal, wenn mich meine Wege am See entlang durch den Stadtteil führen. Immer wieder entdeckt man neue schöne Ecken oder interessante Geschäftsideen und Konzepte.

Kontaktdaten

T: +43 (0)670 356 10 77
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Magazin „workflow – Moderne Arbeitswelten in der Seestadt“
16
Dez

Das neue workflow ist da!

Die Seestadt bietet Raum für Ideen, Visionen und Entwicklung und ist ständig in Bewegung. Wie baut man eigentlich ein Zentrum? Was könnte es für seine künftigen Bewohner*innen und Unternehmen attraktiv machen? Und wie können auch in Zukunft alle sicher und nachhaltig mit Wärme und Strom versorgt werden? In der aktuellen Ausgabe des Magazins „workflow – Moderne Arbeitswelten in der Seestadt“, in der sich alles rund um das Thema „Stadtkreation“ dreht, haben wir über diese Fragen mit Expert*innen gesprochen und spannende Strategien kennengelernt. 
 

Außerdem erwartet Sie in dieser Ausgabe:

  • Wer vernetzt Unternehmer*innen in der Seestadt? Claudia Glawischnig-Hejtmanek im Portrait
  • Wo ist Co-Working am schönsten?
  • Die Charlotte Fresenius Privatuniversität mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit
  • Ein Spaziergang mit Jürgen Smrz, Unternehmer für Sportevents in der Seestadt
  • Veranstaltungstipps, Empfehlungen und Infos zu kommenden Projekten
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