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Wettbewerbsergebnis Baufeld J6

Ausloberin: ARE
Juryvorsitzender: Rudolf Scheuvens
EU-weit offener, 2-stufiger Realisierungswettbewerb

Baufeld J6 - Seeparkquartier

Der Bauplatz J6 - östlich der U2 Station Seestadt - ist mit rund 45.000 m2 Bruttogeschoßfläche aufgrund seiner prominenten Lage und Dimension ein Schlüsselbaufeld der südlichen Seestadt. Das Projekt am Baufeld J6 wird mit dem 84 Meter hohen Holzhybrid-Hochhaus HoHo Wien und dem Pier05 an der Seestadtpromenade am nördlichen Seeufer einen „Hochhaus-Dreiklang“ bilden.
Die Jury hebt hervor: "Das Besondere des Projektes ist das vielschichtige Freiraumnetzwerk im Erdgeschoß sowie das über einen Rundgang verbundene Terrassengeschoß über alle Bauteile. Es zeigt Synergien aller angrenzenden Nutzungen bei gleichzeitiger Differenzierung in Teilqualitäten."


1. Platz - "Seestadtkrokodil"
 

 
 

Für das Baufeld J6 wurde ein Wettbewerb zur Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten durchgeführt. Das als "Seestadtkrokodil" bezeichnete Ensemble umfasst ein auf einem flächigen, 3-geschoßigen Sockel positioniertes Bürohochhaus mit rund 1.000 Arbeitsplätzen, einen Baukörper mit etwa 100 Wohnungen und eine Hochgarage mit ca. 280 Stellplätzen. Es soll mit so viel klimaneutraler, vor Ort gewonnener Energie wie möglich versorgt und unter dem Einsatz nachhaltiger Materialien errichtet werden. Üppig bepflanzte Grünflächen im Innenhof und auf den Dächern, begrünte Fassaden sowie ein Kinderspielplatz sorgen rund um die Gebäude für Freiräume zum Wohlfühlen. 
 
Die Hochgarage in Holz-Hybrid-Bauweise sieht seeseitig im Erdgeschoß und an der Ecke Janis-Joplin-Promenade / Sonnenallee Impulsräume mit Galeriegeschoßen vor.
 
Das Seestadtkrokodil verdankt seinen Namen der markanten Zick-Zack Fassade des Turms, die aus Überlegungen der Stromproduktion resultiert.

Das "Seestadtkrokodil" ist Wettbewerbssieger für das Baufeld J6 am asperner See
J6-Siegerprojekt "Seestadtkrokodil": Blick vom See © Klammer*Zeleny/Patricia Bagienski
Modell des Wettbewerbssiegers "Seestadtkrokodil" für das Baufeld J6 in  aspern Seestadt
J6-Siegerprojekt "Seestadtkrokodil": Modelansicht © Klammer*Zeleny/Patricia Bagienski

Prämierte Projekte

Zweitplatzierter im Hochhauswettbewerb für das Baufeld J6 in aspern Seestadt
J6-Zweitplazierter: ARGE Atelier Thomas Pucher (ATP International Projects + Atelier Thomas Pucher) © Atelier Thomas Pucher

2. Platz

Aus dem Juryprotokoll: "Die Konzeption eines städtebaulichen Ensembles und die Ausbildung großzügiger Sichtachsen wird gewürdigt. Das Hochhaus wird als eigenständiger, aerodynamischer Solitär mit markanten, mehrgeschossigeren Zäsuren für Ein- und Ausgänge und geschoßweiser Fassadenbegrünung ausgebildet. Diese brechen die Ansichtsbreiten und das Volumen des Baukörpers auf. [...]

Annerkennungspreis

Aus dem Juryprotokoll: Bestimmend für das Hochhaus ist die einfache statische Grundstruktur mit einem massiven Kern und einer flexibel nutzbaren Bürozone, die sich in unterschiedlich dimensionierte Einheiten teilen lässt. Eingeschobene Wintergärten bzw. Loggien schaffen interessante Innen-/Außenbezüge. [...] Das Projekt besticht durch ein vielschichtiges Freiraumkonzept über mehrere Ebenen. Der zentrale Hofbereich wird als sanfte Hügellandschaft als Überdeckung von Garagengeschoßen ausformuliert. [...]
Anerkennungspreis im Hochhauswettbewerb für das Baufeld J6 in aspern Seestadt
J6-Anerkennungspreis: Rüdiger Lainer und Partner Architekten © schreinerkastler.at
Anerkennungspreis im Hochhauswettbewerb für das Baufeld J6 in aspern Seestadt
J6-Anerkennungspreis: ARGE Zechner & Zechner + Grabher © Zechner&Zechner/Grabher, Visualisierung: Expressiv

Annerkennungspreis

Aus dem Juryprotokoll: Das Projekt gliedert sich in drei getrennt wahrgenommene Baukörper, wodurch die Baumasse aufgelöst und dadurch maßstäblich gut in das Quartier eingegliedert wird. Das Hochhaus befindet sich an der nordwestlichen Ecke des Bauplatzes, rückt jedoch von der nördlichen Kante ins Innere des Bauplatzes ab. Die nordöstliche Bauplatzecke wird von einem L-förmigen, im nordseitigen Erdgeschoß aufgeständerten Wohngebäude eingenommen, ein zweites Wohnhaus befindet sich an der Südecke. [...]